Ein Berlin für alle!

Teamkandidatur von Franziska Giffey und Raed Saleh für den Landesvorsitz der Berliner SPD – Für eine starke Sozialdemokratie in Berlin

Raed Saleh und Franziska Giffey in Berlin

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir kennen uns schon lange, wir vertrauen uns schon lange – deshalb haben wir uns entschieden, als Doppelspitze für den Landesvorsitz der Berliner SPD zu kandidieren. Wir treten als Team an, weil wir gemeinsam Verantwortung übernehmen wollen. Wir sind Berlinerin und Berliner und wollen unsere Erfahrungen von der Kommunal- bis zur Bundespolitik als Vorsitzende der Berliner SPD einbringen. Wir repräsentieren die Vielfalt, die unsere Stadt und unsere Partei auszeichnet. Wir haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass wir Wahlen für die Sozialdemokratie gewinnen können.

Berlin ist die großartigste Stadt der Welt. Hier mit Stolz und Liebe zu den Berlinerinnen und Berlinern Politik zu machen, ist eine herausragende Aufgabe und unser Ansporn. Die Berliner SPD lebt von uns allen, den über 20.000 Mitgliedern. Wir, die Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, wollen unsere Verantwortung für die Stadt wahrnehmen. Wir wollen vor Ort sein und anpacken – bürgernah und lösungsorientiert.

Dass Berlin die großartigste Stadt der Welt ist, kommt nicht von alleine. Das wurde erreicht, weil die SPD hier seit vielen Jahren Regierungsverantwortung hat. Erfolg entsteht dann, wenn man das Gute zum Anlass nimmt, es noch besser zu machen.

Deshalb machen wir Politik in Berlin, weil wir wissen, dass immer noch mehr geht. Wir wollen eine noch sozialere Stadt, die für alle bezahlbar bleibt. Wir wollen eine noch ökologischere Stadt. Wir wollen eine Stadt der großen Chancen für jedes Kind. Wir wollen eine Stadt, in der alle mobil sein können, und zwar so, wie sie es möchten und brauchen. Wir wollen eine Stadt der Gesundheit, der Wissenschaft und der neuen Technologien. Wir wollen eine starke Wirtschaft und gute Jobs. Wir wollen eine sichere Stadt, in der sich die Menschen einen guten Tag wünschen, zusammen feiern, sich begegnen und ihren Müll dahin tun, wo er hingehört. Wir wollen eine Stadt mit noch besseren Schulen, noch mehr Bildung und noch mehr Kultur.

Berlin ist die Stadt der Freiheit. Berlin hat Anziehungskraft. Berlin ist spannend. Berlin bietet Chancen. Das ist alles andere als ein Grund zur Klage, aber auch ein Auftrag für uns, dafür zu sorgen, dass die guten Eigenschaften Berlins auch wirklich allen in Berlin zu Gute kommen.

Wir wollen Euch ein Angebot machen, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.

Herzliche Grüße


Franziska Giffey persönlich
Ich habe mich mit 29 Jahren entschieden, in die Politik zu gehen. Ganz bewusst wollte ich das im Berliner Brennpunktbezirk Neukölln tun. Denn dort ballen sich die sozialen Problemlagen und die Herausforderungen einer Großstadt. Ich wollte da arbeiten, wo Menschen aus unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Hintergründen zusammenkommen, wo es in ganz besonderer Weise staatlicher Unterstützung und dem klaren Bekenntnis zu Regeln bedarf, die für alle gelten. Denn nur, wenn Regeln durchgesetzt werden, können unser demokratisches Gemeinwesen und der soziale Frieden Bestand haben.

Ich bin der SPD beigetreten, um meinen Beitrag dazu zu leisten, dass jedes Kind und jeder junge Mensch seinen Weg machen kann, egal ob aus armen oder reichen Verhältnissen, egal ob die Eltern deutsch sprechen, lesen und schreiben können oder nicht. Das Versprechen, das für mich die Sozialdemokratie ausmacht, ist Bildungserfolg von sozialer Herkunft abzukoppeln, damit nicht wichtig ist, woher jemand kommt, sondern wer er oder sie sein will. Dafür braucht es große Kraftanstrengungen auf allen Ebenen, starke staatliche Institutionen, die gut funktionieren und verlässlich sind. Daraus erwächst Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates und davon hängt die Stabilität unserer Demokratie ab. Ich bin überzeugt, Deutschland braucht auch in Zukunft eine starke Sozialdemokratie, die für soziale Gerechtigkeit, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und den Ausgleich der sozialen, ökologischen und ökonomischen Interessen sorgt, die sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzt und nah bei den Menschen ist. Dafür leiste ich meinen Beitrag. Dafür mache ich Politik.


Raed Saleh persönlich
Ich habe meiner SPD viel zu verdanken und möchte ihr daher viel zurückgeben. Meine Eltern sind als Gastarbeiter aus Palästina nach Deutschland, nach Berlin gekommen. Für beide war das gute Deutschland immer verbunden mit Namen wie Willy Brandt und Helmut Schmidt. Sie gaben uns Mut und Hoffnung in unserer neuen Heimat. Als sechstes von neun Kindern habe ich schon früh in der Familie mit anpacken müssen. In der Heerstraße Nord, einer Plattenbausiedlung am Rande Spandaus bin ich aufgewachsen und habe dort gelernt, politisch zu fühlen und zu denken. Die Menschen in der Heerstraße Nord waren immer anständige Menschen. Vielleicht mussten sie schon immer etwas mehr rackern, um sich und ihre Familien durchzubringen. Dieser Blick auf unsere Gesellschaft, nicht zu den Privilegierten zu gehören, nichts im Leben geschenkt zu bekommen, aber dennoch immer Menschen an seiner Seite zu wissen, die freundlich, mitfühlend und großherzig sind, auch wenn sie selbst nichts zu verschenken haben, das hat mich geprägt.

Für mich heißt Politik, dass man Menschen zusammenführt. Und die Sozialdemokratie ist genau die Partei, die dafür in Deutschland an allererster Stelle steht. In den Zeiten, wo Rechtspopulisten Hochkonjunktur haben, wird die SPD mehr gebraucht denn je. Denn wir kämpfen für ein Land der Freiheit, der Toleranz und des höflichen Miteinanders. Jeder Mensch verdient Respekt, egal wo er herkommt, was er glaubt oder wen er liebt. Mein Lebensmotto stammt von dem Berliner Schriftsteller Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Vor uns liegt noch sehr viel Gutes, das wir tun müssen. Ich möchte gerne meinen Beitrag dazu leisten. Unermüdlich und immer wieder anpackend, wo es Gutes zu tun gibt.


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