Meine Kandidatur für das Berliner Abgeordnetenhaus 2021 in Rudow

Liebe Rudower Genossinnen und Genossen, 

als ehemalige Kreisvorsitzende der SPD Neukölln, Bezirksbildungsstadträtin und Bezirksbürgermeisterin und heutige Bundesfamilienministerin habe ich mich entschieden, wieder in die Landespolitik zurückzukehren.

Gemeinsam mit Euch will ich in und für Berlin Politik machen und Gutes für die Stadt bewegen. Deshalb möchte ich für die Wahlen im nächsten Jahr für das Berliner Abgeordnetenhaus kandidieren.

Wo könnte ich das besser tun als in Neukölln? Und wo in Neukölln könnte das besser passen als in Rudow?

Rudow ist der Ort, an dem ich als 11-Jährige 1989 erstmals nach dem Berliner Mauerfall westdeutschen Boden betreten habe. Ich weiß noch, wie ich mit meinen Eltern das erste Mal mit der U7 zu Karstadt am Hermannplatz gefahren bin. Damals hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mich einmal als Bezirksbürgermeisterin für die Verlängerung der U7 bis zum Flughafen Schönefeld einsetzen würde. Aber genau dafür setze ich mich bis heute ein und will das auch in Zukunft mit Euch gemeinsam tun. Ich sehe dies als wichtigstes Thema für Rudow in der Landespolitik an. Denn: Ein Hauptstadtflughafen braucht auch eine Hauptstadtanbindung.

Mit Rudow verbindet mich aber weit mehr als das:

Der Einsatz für den Bau der neuen Stadtteilbibliothek, der neuen Seniorenfreizeitstätte und der Clay-Schule. Die Zusammenarbeit mit der AG Rudow zur Unterstützung der Rudower Geschäftsleute und der Rudower Meile. Aber auch der Einsatz für das Blumenviertel, um endlich das Dauerthema Brunnengalerie zu lösen. Für mich ist Rudow aber auch das Engagement der Rudower Kleintierzüchter, denen wir unsere beiden Familienmitglieder Zwergkaninchen „Flecki“ und „Brauni“ zu verdanken haben und die für so viele Kinder und Familien mit der Kleintierzüchterschau und dem Hähnewettkrähen eine echte Attraktion in der Großstadt sind. Genau wie der Bauernhof der Familie Mendler, der jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher anlockt. Ich mag die wunderbare Initiative „Rudow liest“, das tolle Programm der Alten Dorfschule und die angenehme Geschäftigkeit in Alt-Rudow. Und ich stehe Seite an Seite mit all denen, die in Rudow der rechten Gewalt die Stirn bieten.

Von Rudow aus möchte ich für die Interessen Gesamtberlins im Abgeordnetenhaus eintreten – mit fünf großen Schwerpunkten:

  • dem Wohnungsbau und dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere der U-Bahnen,
  • dem Einsatz für gute Kitas und Schulen und für die Wissenschaftsstadt Berlin,
  • einer starken Wirtschaftsförderung, damit auch in der Krise gute Arbeit den Wohlstand und die Entwicklung der Stadt sichert,
  • für eine funktionierende und soziale Stadt Berlin, die mit einer modernen digitalisierten Verwaltung, besten Service und die Daseinsvorsorge in der Stadt garantiert und

für Sicherheit und Ordnung, damit die Stadt lebenswert bleibt und nicht das Recht des Stärkeren gilt, sondern die Stärke des Rechts.

Ich möchte, dass wir überall in der Stadt – egal ob City-Lage oder Außenbezirk – dafür sorgen, dass Berlin in den 2020er Jahren eine gute Entwicklung nimmt. 

Als Stadt, die nicht nur in die Dichte und Höhe, sondern auch in die Breite wächst – mit einer engen Anbindung nach Brandenburg, wo sich die Metropolregion entwickelt. Als Stadt, in der Wissenschaft und technologischer Fortschritt beispielgebend in Europa sind. Als Stadt der Vielfalt und der Kultur. Als internationale attraktive Weltstadt, die ihre liebenswerte Berliner Schnauze nicht verliert und in der Menschen überall in Freiheit leben können, egal ob sie viel oder wenig Geld haben, egal wo die Wiege ihrer Eltern stand.

Und nicht zuletzt: Ich will dafür arbeiten, dass unser Berlin weiter sozial und demokratisch regiert wird, dass das Rote Rathaus weiter rot bleibt.

Deshalb kandidiere ich auch gemeinsam mit Raed Saleh für den Landesvorsitz der Berliner SPD. Und deshalb möchte ich, dass Rudow erstmals seit 2001 wieder durch die SPD im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten ist. Ich möchte für Euch, für Rudow und für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der ganzen Stadt eine starke Stimme sein. Dafür bitte ich Euch um Eure Unterstützung und freue mich auf den gemeinsamen Wahlkampf.

Mit herzlichen solidarischen Grüßen

Eure Franziska Giffey


Kandidatenbrief

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